Ubootkameradschaft Kiel e.V.

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Neues vom Verband Deutscher Ubootfahrer
  1. Auch in diesem Jahr wartet Björn Biel aus Flensburg wieder mit seinem bunten Submarine Pin Up Calendar auf. Im siebten Jahr, in dem Biel seine bunten Kalender auf den Markt bringt, wartet er mit Großem auf: Er produzierte nun auch eine „US NAVY Edition“ für den amerikanischen Markt sowie eine „Japan Edition“, für Liebhaber in Japan und eine „Far Eastern Edition“ für seine Kunden in Taiwan. Die asiatischen Ausgaben, so Biel, werden von seinen Facebook-Feunden in Vintage-Kleidungsgeschäften verkauft. Die U.S. Ausgabe vertreibt ein PinUp-Fotograf und ehemaliger Ubootfahrer in den USA. Das ist aber noch nicht alles, so Biel. In diesem Jahr ist der Spendenanteil größer: Je ein Euro pro Kalender geht an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche in Kiel e.V. und von seinen Überseeausgaben gehen 10% des Erlöses an einen alten Schulfreund und aktiven Ubootfahrer des Fotografen. Sein Schulfreund Thomas D. ist an Krebs erkrankt. Als Biel davon erfuhr, besuchte er seinen Freund, um ihm zu helfen und auszuloten, wo der Schuh drückt. Es stellte sich heraus, dass dessen Frau noch keinen Führerschein hat und um ihren Mann im Hamburger Bundeswehrkrankenhaus besuchen zu können, stets mit der Bahn anreisen muss. Diese Fahrkosten summieren sich  inzwischen. Kurzerhand verkaufte und versteigerte Biel einige seiner Fotografien als hochwertige Fotoprints an Ubootfahrer und leidenschaftliche Sammler und richtete ein Spendenkonto ein. „Die Ubootfahrer helfen sich untereinander und sind ein sehr eingeschworener Haufen. Auf meine Facebook-Kampagne hin, bekam ich Anfragen aus ganz Deutschland. Mittlerweile haben auch schon einige großzügige Spender auf  das Spendenkonto überwiesen. Es meldeten sich sogar Navy-Pinups aus den vergangenen Jahren und baten darum, ihnen Kalender und Fotoprints zum Signieren zuzusenden, damit diese dann für den guten Zweck versteigert werden können. So sind nun einige seltene Sammlerausgaben der Kalender und Fotoprints in nächster Zeit bei Ebay zu finden“, so Björn Biel.

    Neben den Kalendern vertreibt Biel jetzt auch seine Fotografien als Fotodrucke in unterschiedlichen Varianten. Schon ab 30 Euro gibt es laminierte Fotos als Schreibtischunterlagen im DIN A 3 Format. Auch handsigniert vom entsprechenden Covergirl, kann man derartige Bilder kaufen oder ersteigern. Darüber hinaus kann man nun Fotoprints im DIN A1 Format zum Einrahmen kaufen, natürlich ebenfalls handsigniert vom Künstler und vom Model. „Insgesamt wird meine Produktpalette etwas exklusiver, denn mittlerweile gibt es auch den Navy Pinups Social Club, dessen Mitglieder  exklusiv besondere Angebote und Informationen zu meinem Projekt erhalten. Für einen Jahresbeitrag von 119 Euro erhalten die Mitglieder ein hochwertiges Polohemd, eine handsignierte Fotografie sowie Rabatte, Versandkostenbefreiung und eine Postkarte von einem Navy Pinup zum Geburtstag. So verknüpfe ich mich mit den Hardlinern unter meinen Kunden und schaffe ein besonderes Verhältnis. 10% vom Beitrag wird außerdem gespendet“, betonte Björn Biel. Die europäischen Ausgaben des Submarine Pin Up Calendars  2019 erscheinen offiziell am 12. August, denn da kommt das Covergirl Valerie Vermont nach Flensburg, um die auf 69 Stück limitierte „Admirals Edition“ des Kalenders zu signieren. Die etwas freizügigere „Sailors Edition“ des Kalenders, in der auch Unterwäschebilder von den Navy Pinups zu sehen sind, ist bereits erhältlich. Vorbestellen kann man die Kalender sowie einige andere Artikel auf der Website www.navy-pinups.de. Hier erhält man auch umfangreiche Informationen zum Projekt, zum Künstler und zu seiner Charity Aktion in diesem Jahr. Auf Facebook kann man die Spendenkampagne auf der Seite „Submarine Pin Up Calendar“ verfolgen. Dort ist auch die international Anteilnahme sehr groß. Mit dem Verwendungszweck „Hilfe für Thomas“ kann man auf dieses Spendenkonto überweisen und den Kampf der NAVY PINPS gegen Krebs unterstützen:

    Raiba Handewitt, Björn Biel, BIC: GENO DEF1 HDW, IBAN: DE 39 215 653 160 5010 80080

    Text und Fotos: Björn Biel

    Admirals EditionSpenden Aufruf Sailors Edition

     

  2. Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort, der Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU) und die Ubootkameradschaft Kiel e.V. richten zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) und der Gemeinde Heikendorf am Samstag, dem 18. November 2017, um 14:00 Uhr, am U-Boot-Ehrenmal in Möltenort eine Gedenkstunde mit Kranzniederlegung für alle auf See gebliebenen Ubootfahrer und alle Toten beider Weltkriege aus. Die Gedenkstunde wird vom 1. Ubootgeschwader aus Eckernförde unterstützt. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von einer Abordnung des Marinemusikkorps Kiel.

    Die Begrüßungsansprache wird der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort, Kapitän zur See a.D. Rupert Bischoff, halten. Die Gedenkrede hält der Landesvorsitzende Schleswig-Holstein des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Dr. Ekkehard Klug. Das ökumenische Gebet werden der evangelische Militärpfarrer Jens Anders aus Eckernförde und der katholische Militärdekan Jürgen Eckert aus Rostock sprechen und das Totengedenken wird, wie in jedem Jahr, ein Soldat des 1. Ubootgeschwader sprechen.

    Nach den Kranzniederlegungen auf dem Ehrenmalvorplatz beendet ein gemeinsamer Rundgang der Teilnehmer durch das Ehrenmal gegen 15:00 Uhr die Gedenkstunde.

    GEPLANTER ABLAUF DER GEDENKSTUNDE:

    • Musikstück Marinemusikkorps Kiel.
    • Begrüßung durch den Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung U-Boot-Ehrenmal, Kapitän zur See a.D. Rupert Bischoff.
    • Musikstück Marinemusikkorps Kiel.
    • Gedenkrede des Landesvorsitzenden Schleswig-Holstein des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Ekkehard Klug.
    • Musikstück Marinemusikkorps Kiel.
    • Ökumenisches Gebet des evangelische Militärpfarrer Jens Anders und des katholischen Militärdekan Jürgen Eckert.
    • Musikstück Marinemusikkorps Kiel.
    • Totengedenken, gesprochen von einem Soldaten des 1. Ubootgeschwader.
    • Musikstück Marinemusikkorps Kiel.
    • Kranzniederlegungen.
    • Marinemusikkorps Kiel: „Ich hatt‘ einen Kameraden“.
    • Gemeinsamer Rundgang der Teilnehmer durch das Ehrenmal.
    • Anschließend ist für geladene Gäste eine Kaffeetafel im Restaurant Witthus in Möltenort gedeckt.

     

  3. Mitte Dezember 2016 hat der bisherige Präsident des VDU, KptzS a.D. Norbert Hermann, gemäß Wahl und Beschluss des VDU-Delegiertentags 2015 in Bernau seine Aufgaben an seinen Nachfolger, KptzS Michael Setzer, übergeben. Michael Setzer gehört bereits seit fast 20 Jahren als "Beisitzer Marine" im VDU-Vorstand an. Als neuer "Beisitzer Marine" rückt KptzS Jens Grimm in den VDU-Vorstand nach.

  4. Am 14. September 2016 fand am U-Boot-Ehrenmal in Möltenort eine Gedenkveranstaltung der Deutschen Marine anlässlich des 50.  Jahrestages des tragischen Untergangs des Unterseebootes HAI statt.

    Aus Anlass dieses Gedenkens trafen sie die ehemaligen U-Hai-Fahrer vom 13. - 18. September 2016 in Gammelby/Eckernförde. Im Rahmen diese Treffen nahmen die ehmaligen Hai-Fahrer am 14. September Vormittags zunächst im Marinestützpunkt Eckernförde an einer Kanzniederlegung des 1. Ubootgeschwaders am U-Hai-Gedenkstein vor dem Ausbildungszentrum Uboote (AZU) teil. Am Nachmittag folgte dann die zentrale Gedenkveranstaltung der Deutschen Marine am U-Boot-Ehrenmal Möltenort in Heikendorf. Die Gedenkansprache hielt der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Jan C. Kaack. Im Laufe der weiteren Zeremonie wurden die Namen der 19 beim Untergang von U-Hai ums Leben gekommenen Ubootfahrer verlesen. Im Anschluß passierten das Uboot „U 36“, das Flottendienstboot „Oker“ und das Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ das Ehrenmal mit einer „Front“.

    Am 15. September besuchten die Teilnehmer des U-Hai-Treffens die Marineschule Mürwik (MSM) und nahmen dort am Nachmittag an einer U-Hai-Gedenkveranstaltung in der Aula der Marineschule teil. Am folgenden Tag konnten die ehemaligen Hai-Fahrer dann noch im Marinestützpunkt Eckernförde ein Uboot der Klasse 212A sowie das Ausbildungszentrum Uboote (AZU) des 1. Ubootgeschwader besichtigen.

  5. SpendenübergabeAm 1. Juni 2016 entwickelte der sonst so bescheiden dahinplätschernde Simbach nach starken Regenfällen ungeahnte Kräfte. Nur Minuten nach dem Dammbruch überflutete der zum reißenden Fluss gewordene Bach ein Sägewerk, schwemmte alles Holz davon und verstopfte damit sein Bachbett. Dann suchte sich das Wasser seinen Weg über Straßen und durch Häuser.

    Simbach ist für den Verband Deutscher Ubootfahrer (VDU) keine anonyme Kleinstadt am Inn an der Grenze zu Österreich. Die Marinekameradschaft Simbach und die Ubootkameradschaft München unterhalten seit über sieben Jahren freundschaftliche Beziehungen zuein­ander. Hier wohnt zudem der Regionalbeauftragte des VDU für Bayern, Ralf Bichler, der uns noch am selben Abend von dem plötzlich hereingebrochenen Unglück berichtete.

    Zwei Tage später war die Idee zu einer Spendensammlung geboren, die bis dato über 5.100 € einbrachte. Die höchste Einzelspende betrug 1.000 €, die höchste Spende einer Ubootkameradschaft des VDU 450 €. Ganz besonders erwähnt werden soll die Spende aus Südkorea. Ein ehemaliger Ubootkommandant der dortigen Marine hatte sich mit seiner Frau der Reisegruppe der Marine­kameradschaft Simbach und des VDU zum 53. Internationalen Ubootfahrertreffen nach Pula in Kroatien angeschlossen und vom 22. auf den 23. Mai in Simbach übernachtet. Einen großen Anteil an der Spendenhöhe haben die Marinekameradschaften München und Traunstein (500 €  bzw. 300 €), die unsere Spendenaktion darüber hinaus mit Einzelspenden ihrer Mitglieder unterstützten. Insgesamt hat diese Aktion gezeigt, dass Kameradschaft bei uns keine leere Worthülse ist, sondern auch soziale Verantwortung und mitmenschliches Handeln einschließt.

    Das Spendenaufkommen wurde gedrittelt: Zwei besonders betroffene Kameraden der Marine­kameradschaft Simbach wurden mit je einem Drittel direkt unterstützt; das restliche Drittel wurde der Abgeordneten des Bayerischen Landtags, Frau Reserl Sem, übergeben. Es ist zur Weitergabe an Flutopfer in Simbach nach ihrem Ermessen bestimmt. Zusätzlich wurden kurzfristig gesammelte Kleidungsstücke, Küchenuntensilien und Kinderspielzeug übergeben, um den Wiederaufbau auch auf diese Weise zu unterstützen.

    Jürgen Weber

    Foto: Jürgen Weber bei der Übergabe der Spende an die Abgeordnete des Bayerischen Landtags, Frau Reserl Sem

  6. Ubootfahrer aus Eckernförde erfährt besondere Verabschiedung

    Nach 33 Jahren im Dienst für die Uboote und 36 Jahren im Dienst er Marine erfährt Kapitänleutnant (KptLt) Georg Weiner durch seine Kameraden und Vorgesetzten in Eckernförde eine Verabschiedung der besonderen Art.

    Ubootfahrer sind ein besonderer Schlag innerhalb der Marine. Sie leben  tagelang unter Wasser und das bedächtige und leise Arbeiten ist wichtig um den Auftrag unerkannt ausführen zu können. Aber wenn es um besondere Anlässe geht, dann wird diese Zurückhaltung auch gerne einmal über Bord geworfen.

    So auch an diesem 29. Februar 2016. Vollzählig sind die Soldatinnen und Soldaten der Systemunterstützungsgruppe (SUG) des 1. Ubootgeschwaders angetreten um dem Leiter Waffen- und Führungsmittelelekronik (WuF) einen würdigen Rahmen bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand zu geben. In seiner Laudatio auf seinen Mitarbeiter und Freund ließ der Leiter der SUG, Kapitänleutnant Jascha Tscherney, die bewegten Dienstjahre von KptLt Weiner Revue passieren.

    Verabschiedung Bild 1

    Foto: Offizielle Verabschiedung in den Ruhestand im Namen der Ministerin. Quelle: Deutsche Marine, HB Thomas Lerdo.

    Besonders hob er hier die 33 Jahre Dienstzeit im Bereich der Uboote hervor, die nur für drei Jahre im damaligen Marineamt unterbrochen wurden. „Die SUG wäre ohne Dich eine andere geworden, mit Sicherheit aber keine Bessere“, so KptLt Tscherney zu  Ende seiner Laudatio.

    Neben persönlichen Andenken an seine Dienstzeit, die 1980 bei der Marine begann, gab es noch eine Überraschung der besonderen Art. Zu einer typischen Verabschiedung gehört auch eine Rundfahrt durch die Wirkungsstädten. Diese wurde, wie es sich für einen Waffentechniker gehört Stilecht auf einem bunt geschmückten, auf einem Wagen verspannten und mit einem Sattel versehenen Torpedo, liebevoll „Aal“ genannt, durchgeführt. Vorbei am  Ausbildungszentrum Uboote (AZU), dem Hafen, inkl.  einer lautstarken Verabschiedung durch das Typhon (Schiffshupe) des Flottendienstbootes „Oste“  fuhr der Festzug zum Stabsgebäude des 1. Ubootgeschwaders. Nach der Verabschiedung durch den stellvertretenden Kommandeur des 1. Ubootgeschwaders, Korvettenkapitän Stefan Mayer, ging es weiter in Richtung Hauptwache des Marinestützpunktes Eckernförde.

    Verabschiedung Bild 2

    Foto: Der Ritt auf dem Aal. Quelle: Deutsche Marine, HB Thomas Lerdo.

    HB Thomas Lerdo
    Marinekommando Presse- und Informationszentrum, Einsatzflottille 1 Kiel, Aussenstelle Eckernförde

  7. Multinationaler Erfahrungsaustausch unter Ubootfahrern

    Anfang Februar 2016 besuchte ein Lehrgang angehender Uboot-Kommandanten der königlich Niederländischen Marine das Ausbildungszentrum Uboote der Deutschen Marine in Eckernförde. Hierbei konnten sich Gäste neben einem intensiven Erfahrungsaustausch auch ein Bild von der großen Leistungsfähigkeit des 1. Ubootgeschwaders im Allgemeinen und des Ausbildungszentrums Uboote im Speziellen machen.

    Die Empfangstorte

    Foto: Teilnehmer des königlich Niederländischen Kommandantenlehrgangs und Teilnehmer der Deutschen Marine im Ausbildungszentrum Uboote. Quelle: Deutsche Marine, Astrid Balzer.

    Diese gegenseitigen Besuche sind ein seit Jahren etabliertes Programm zwischen den Deutschen, den Niederländischen und den Norwegischen Ubootgeschwadern und finden in regelmäßigen Abständen statt. Im Rahmen der Kommandantenlehrgänge finden Besuche in den verschiedenen Ausbildungseinrichtungen am Ausbildungszentrum UBoote (AZU) in Eckernförde, an der Operationsschule in Den Helder in den Niederlanden und an der Ubootschule in Haakonsvern (Bergen) in Norwegen statt.

    Der diesjährige Kommandantenlehrgang aus den Niederlanden setzte sich aus Teilnehmern der Niederlande, den USA, Kanada und Australien zusammen

    Gedankenaustausch und Gedenken

    Für die Marineoffiziere stand der erste Besuchstag ganz im Zeichen von Vorträgen zu den unterschiedlichen Ubootgeschwadern, mit anschließender Diskussion, sowie Ideen- und Erfahrungsaustausch. Am Nachmittag stand für die Teilnehmer die Besichtigung eines Ubootes der Klasse U 212A, sowie ein Besuch des Marineehrenmals in Laboe und des Ubootehrenmals Möltenort auf dem Programm.

    Die Empfangstorte

    Foto: Besuch des U-Boot-Ehrenmal in Möltenort. Die Teilenhemr des Kommandantenlehrgangs in der Messe der Ubootkameradschaft Kiel am Ehrenmal. Quelle: Verband Deutscher Ubootfahrer e.V., Karl Schmeink.

    Gemeinsames Manöver

    Der zweite Tag war geprägt von gemeinsamen praktischen Übungen. Die Kommandantenschüler konnten "an Bord" des taktischen Simulators des AZU gehen, um mit Besatzungsangehörigen des 1. Ubootgeschwaders "zur See" zu fahren und gemeinsam taktische Problemstellungen zu lösen. Abgerundet wurde der Besuch durch einen gemeinsamen "Beer Call", der genutzt wurde, um Diskussionen zu vertiefen und sich gegenseitig besser kennenzulernen.

    Die Empfangstorte

    Foto: Die Teilnehmer des Kommandantenlehrgangs üben gemeinsam mit Angehörigen des 1. Ubootgeschwaders im taktischen Ubootsimulator. Quelle: Deutsche Marine, HB Thomas Lerdo .

    Positives Fazit

    Der Besuch war für beide Seiten wieder ein voller Erfolg. Der Kommandantenlehrgang der königlich Niederländischen Marine konnte sich ein Bild von der großen Leistungsfähigkeit des 1. Ubootgeschwaders im Allgemeinen und des Ausbildungszentrums Uboote im Speziellen machen. Die Möglichkeiten, welche die Simulatorlandschaft des AZU bietet, sind weltweit anerkannt.“, so Korvettenkapitän Christian Moritz, Leiter des Ausbildungszentrums Uboote.  „Für Angehörige des 1. Ubootgeschwaders wurde der Besuch als Informationsveranstaltung zu den Fähigkeiten und Herausforderungen anderer Ubootgeschwader sinnvoll als Weiterbildungsmaßnahme z.B. der Wachoffiziere genutzt.“, zieht der Leiter ein positives Fazit  

    Ein Gegenbesuch des Deutschen Kommandantenlehrgangs in Den Helder ist auch in diesem Jahr wieder vorgesehen.

    HB Thomas Lerdo, PIZ Eckernförde

     

  8. Der US-Botschafter John B. Emerson und Generalkonsulin Nancy Corbett haben am 28. Januar 2016 im US-Generalkonsulat den Orden im Beisein hochrangiger Gäste an Kapitän zur See Michael Setzer (59), den Kommandeur Landeskommando Hamburg, verliehen.

    Ordensverleihung

    Foto: US-Botschafter Emerson (l.) gratuliert Kapitän zur See Setzer. Quelle: Landeskommando Hamburg

    Botschafter Emerson ging in seiner ausführlichen Laudatio auf Setzers hervorzuhebende Verdienste als Marine- und stellvertretender Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft in Washington D.C., von Juli 2011 bis September 2014, ein. Die Gäste aus Politik, Militär und dem konsularischem Korps zeigten sich beeindruckt von den aufgezeigten Leistungen des Marineoffiziers. Emerson würdigte in besonderem Maße Setzers Einsatz und Engagement als Präsident des Verbandes der Marineattachés in Washington D.C., dem nicht nur US-Amerikaner, sondern auch über 170 ausländische Marineattachés angehören. „Dieses Forum hat sich, unter der Führung von Kapitän Setzer, auf hohem internationalen Niveau durch zahlreiche Veranstaltungen um die gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Marine besonders verdient gemacht“, so Emerson. Nicht unerwähnt blieben auch Setzers Verdienste bei der erstmaligen Einbindung einer deutschen Fregatte, der „FGS Hamburg“ (F-220), im Zusammenwirken mit einem US-Flugzeugträger bei ihrem unter US-Kommando geführten Einsatz im Arabischen Meer 2013.

    Hinter einem engagierten Offizier, wie Setzer, mit einem hohen zeitintensiven Auftrag steht oft die Familie, die dieses mitträgt. Deshalb bedankte er sich an diesem besonderen Abend bei Ehefrau Gabriele Setzer und auch Tochter Mareike, denn „eigentlich gehört euch die Hälfte dieses Ordens – nur trage ich die Uniform“.

    „Legion of Merit“ ist ein hoher militärischer Orden, der auch an ausländische Offiziere und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen wird. Er wurde am 20. Juli 1942 durch den Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika gestiftet.

    Quelle: Landeskommando Hamburg

    Michael Setzer ist Beisitzer im Vorstand des Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. und designierter zuküftiger Präsident des Verbandes. Wir gratulieren Michael Setzer zu dieser verdienten Auszeichnung!

     

  9. Am 9. Dezember 2015 wurde in der Halle 400 in Kiel (ehemals von HDW für den Ubootbau erstellt – heute eine Restauration) die Ubootkameradschaft U-34 / Besatzung DELTA gegründet. 21 Mitglieder der neu gegründeten Kameradschaft sind nun auch Mitglieder im Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU). Unter anderem ist auch ein norwegischer Austauschsoldat Mitglied geworden. Weitere 20 Ubootfahrer werden sicher bald noch hinzukommen. Diese Kameradschaft ist die erste Bootskameradschaft eines Klasse 212A Ubootes der Deutschen Marine.

  10. Sankt Niklas war ein Seemann ….

    Erste gemeinsame Weihnachtsfeier MK und UK München mit MK Simbach im Münchener Hofbräuhaus

    Weihnachtsfeier

    Am Nikolaustag 2014 fand die erste gemeinsame Weihnachtsfeier der Marinekameradschaft und der Ubootkameradschaft München mit einer starken Abordnung der MK Simbach am Inn statt. Bereits im Dezember 2012 hatten beide Münchener Kameradschaften im Hofbräuhaus am selben Tag gefeiert - allerdings noch in unterschiedlichen Räumen. Die Vorsitzenden beider Verbände hatten jedoch bereits an diesem Abend für die Zukunft eine gemeinsame Weihnachtsfeier ins Auge gefasst. Die Feiern beider Kameradschaften waren im Dezember des folgenden Jahres 2013 nicht übermäßig gut besucht, so das Sepp Motl (Vorsitzender der MK München) und Jürgen Weber bereits beim Stammtisch UK München im Hofbräuhaus im Januar 2014 die ersten Schritte für eine gemeinsame Feier in die Wege leiteten.

    So blickten wir gespannt und zuversichtlich auf die weitere Entwicklung und konnten dann am Festabend am 06. Dezember 2014 weit über 90 Gäste im Erkerzimmer des HB begrüßen. Sepp Motl begrüßte gegen 17.00 Uhr zunächst alle Anwesenden im Namen der Marinekameradschaft und trug dann noch einige wohlgewählte und nachdenkliche Gedanken zur Weihnachtszeit vor. Anschließend richtete Jürgen Weber das Wort an die Gäste und gab seiner Freude Ausdruck, dass so viele Kameradinnen und Kameraden den Weg ins HB gefunden hatten. Besonders hieß er die fast 10 Personen starke Delegation der MK Simbach willkommen, mit der die UK München seit etwa fünf Jahren mindestens zwei gemeinsame Veranstaltungen pro Jahr durchführt. Ferner konnte er Gunther Hartmann, den Altpräsidenten des VDU, und Hans Leitl, den ehemaligen DMB-Landesleiter Süd begrüßen, der als alter U-9-Fahrer auch der UK München angehört.

    Dann war Zeit für einen ordentlichen Rees an Backbord und auch für das Abendessen. Später würdigte auch Dr. Wolfgang Pohl, der Ehrenvorsitzende der UK München 1926 und mit knapp 92 Jahren der älteste Teilnehmer des Abends, die Initiative der beiden Vorsitzenden und erinnerte an Max Schadhauser, ohne den unsere Münchener Ubootkameradschaft wohl nicht wiedergegründet worden wäre.

    Um etwa 19.00 Uhr begann die "Staade Stund" - eine stille und besinnliche Stunde in der Tradition der MK München mit weihnachtlichen Geschichten und Liedern. Es spielten für uns zwei Musiker der Obermüller Musikanten, der Hauskapelle des Hofbräuhauses (http://www.obermueller-musikanten.de). Traudel Freudenberg und Sepp Motl trugen Nikolaus- und  Weihnachtsgeschichten vor und die Obermüller Musikanten spielten nach jeder Lesung ein Weihnachtslied. So konnte jeder ein wenig über das Gehörte nachsinnen und die "Entschleunigung" der Staaden Stund genießen.

    Nach dieser ruhigen Phase ging es dann wieder merklich höher her und man konnte deutlich beobachten, dass beide Gruppen gut miteinander in Kontakt kamen. Es war schon nach 22:00 als die Musiker dann mit einigen Ubootfahrern abschließen die Ubootversion von Lili Marleen vortrugen.

    Weihnachtsfeier

     

    Fazit: Die Ausrichtung einer gemeinsamen Weihnachtsfeier der Marine- und Ubootkameradschaft hat sich als richtige und gute Entscheidung erwiesen. Ein wenig stolz sind wir schon, dass wir mit drei maritimen Verbänden zusammen gefeiert haben. Sicher werden wir das in den nächsten Jahren fortsetzen, auch wenn es noch einiger kleiner Korrekturen bei Vorbereitung und Durchführung bedarf.

    Bild oben: Die beiden Vorsitzenden Motl und Weber.
    Bild unten: Sepp Motl, Vorsitzender der MK München von 1890 e.V., bei der Begrüßung
    Fotos: Bernhard Schülein

    Jürgen Weber / Sepp Motl

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